Stender etabliert sich in Europa

By pete 5 Jahren ago
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Die Reise ins über 2.300 Kilometer entfernte Talavera de la Reina, in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid, hat sich für den Eutiner Mike Stender mehr als nur gelohnt. Der EMX250-Pilot des Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base kommt immer besser in Fahrt und ist mit Tagesrang fünf mittlerweile in Europas stärkster Nachwuchsserie etabliert.
Der 25-Jährige war zum ersten Mal auf dem harten Untergrund der 1.620 Meter langen Traditionsstrecke unterwegs und kam im kombinierten Freien- und Qualitraining von Beginn an gut zurecht: „Ich habe versucht direkt ein hohes Tempo zu fahren, was aber schwer ist, wenn man die Strecke noch nicht kennt. Ich fand schnell gute Spuren und meinen Rhythmus. Mit dem sechsten Rang am Startgatter war ich sehr happy.“ berichtete Mike nach der Qualifikation und sagte, dass er auf dieser Strecke sehr viel Spaß hat.

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Wie üblich fiel am Samstag auch das Gatter zum ersten Lauf und mit einem relativ guten Start begann das Rennen aussichtsreich: „Als Zwölfter kam ich aus den ersten Kurven und machte ordentlich Boden und Plätze in den folgenden Runden gut. Nach der Hälfte des Rennens hing ich etwas länger auf dem sechsten Rang, da ich zwar schon zwei oder dreimal am Fünften vorbei war, aber durch kleine Fehler wieder zurück fiel. Ich wollte in dem Moment einfach zu viel.“

Nachdem der Suzuki-Pilot endgültig Rang fünf übernahm, gelang es ihm sogar noch, auf die Plätze davor aufzuschließen: „In zwei Runden habe ich vier Sekunden aufgeholt und war im Ziel nur 0,5 Sekunden hinter dem Dritten und Vierten. Ich bin zufrieden mit meinem Fahren und ohne die kleinen Fehler, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.“

Der Start zum zweiten Lauf am Sonntagmorgen verlief hingegen nicht ganz so glücklich und wie bereits zwei Wochen zuvor in Italien, wurde Mike auf der Startgerade eingekeilt: „Ich ging als Letzter in die erste Kurve und versuchte direkt zwei schnelle Runden zu fahren. Das hat auch ganz gut geklappt, ich machte viele Plätze gut und kam bereits als Zwölfter aus der ersten Runde.“

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Im Verlauf des Rennens fuhr Mike sehr gute Rundenzeiten und wurde noch guter Achter: „Leider war die Zeit zu schnell rum. Mit den Rängen fünf, acht und Tagesrang fünf bin ich aber mega zufrieden und hatte mit dem Bike und der Strecke eine Menge Spaß. Vielen Dank an meinen Teamchef und Mechaniker Mathias Linke!“

Teamchef Michael Peters zu Talavera de la Reina: „Mike fährt zur Zeit einfach nur geil und hat wieder einen richtig guten Job gemacht. Es war sein bestes Tagesergebnis in der Europameisterschaft und vor allem im ersten Lauf hat er mich beeindruckt. Gegen Ende des Rennens ist er die schnellsten Runden von allen gefahren und hat vor allem auf den Dritten und Vierten richtig Druck ausgeübt. Leider lief ihm etwas die Zeit weg, da Mike noch voll gepusht hat und die Fahrer vor ihm schon sichtlich müde waren. Es war ein richtig gutes Rennen von ihm. Auch der zweite Lauf war nach dem Start richtig gut. Ich hatte in beiden Rennen Gänsehaut pur und Mike rettet uns derzeit die Saison. Ich freue mich schon auf Frankreich am kommenden Wochenende.“

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Nächstes Wochenende geht Mike Stender im französischen St. Jean d´Angely in der EMX250 an den Start.

 

Bilder: Juan Pablo Acevedo

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