MXGP in Matova/Italien

By pete 5 Jahren ago
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Stender mit Speed und Pech

Bei Temperaturen über 30 Grad ging es für das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base im italienischen Mantova zur zwölften von 18 Runden der Motocross-Weltmeisterschaft. Dabei verlief das Wochenende für Filip Bengtsson und Mike Stender nicht so gut wie erhofft.

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Nachdem Filip Bengtsson im britischen Matterley Basin Probleme mit seiner Sicht hatte, am Ende aber im zweiten Lauf gut gefahren ist, sollte es in Italien alles andere als rund laufen: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich hatte das ganze Wochenende kein gutes Gefühl, weder mit der Strecke, dem Motorrad oder mit mir selbst. Ich kann nicht sagen woran es lag“, berichtet der Schwede ratlos.

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Normalerweise liegt Filip die Strecke in Mantova, aber in diesem Jahr war einiges anders: „Sie haben die Strecke nicht so tief gegrubbert wie in den Jahren zuvor und auch viele kleinere Veränderungen vorgenommen, die mir nicht entgegen kamen. Ich kam an beiden Tagen überhaupt nicht damit zurecht und ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so schlecht gefahren bin. Es gibt aber keine Ausreden, es lag an mir und ich war nicht gut genug, um Punkte zu holen.

Mit einem großen Ausrufezeichen beendete Mike Stender in der EMX250 die Qualifikation. Der Eutiner kam hervorragend zurecht und markierte die schnellste Rundenzeit seiner Gruppe: „Ich hatte direkt Spaß und habe versucht Tempo zu machen. Dass ich die beste Zeit fuhr, macht mich natürlich superhappy!

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Wenige Stunden später beim Start zum ersten Lauf, hatte Stender allerdings Pech und musste das Feld von hinten aufrollen: „Ich bin mit zwei anderen Fahrern gestürzt und ging als 38 wieder ins Rennen. Nach der ersten Runde war ich schon 26. und am Ende Zwölfter. Ich pushte das gesamte Rennen und hatte am Ende nur vier Sekunden bis auf Rang Acht. Mit meinem Fahren war ich zufrieden, denn ich habe das Beste draus gemacht.

 

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Besser startete der amtierende Deutsche MX2 Meister in den zweiten Durchgang am Sonntagvormittag und lag zunächst auf dem siebten Platz. Mike fuhr bis auf Fünf nach vorn und wollte den Vierten angreifen, als: „Ich mit dem Fuß in der Erde hängen blieb und mir übel das Knie verdrehte. Ich konnte einen Sturz vermeiden und fuhr das Rennen mit Schmerzen auf Platz acht zu Ende.“ Eine Verletzung hat Mike vermutlich nicht davon getragen und er wird am kommenden Wochenende bei den ADAC MX Masters in Bielstein an den Start gehen.

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Bilder: Juan Pablo Acevedo

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